| Auftrag verifizieren | Anlage, Gasart, Verbraucher und Tätigkeitsumfang abgleichen. Unklare Kennzeichnungen vor Beginn klären. Betroffene Nutzer vor erwarteter Unterbrechung rechtzeitig informieren lassen. | Ein eindeutig abgegrenzter und ausführbarer Serviceauftrag. |
| Arbeitszustand abstimmen | Absperrung, Druckentlastung und Schutzmaßnahmen koordinieren. Andere Einspeisungen und unbeabsichtigte Wiederbeaufschlagung berücksichtigen. Drucklose Zustände und Restgefahren nicht lediglich aus Anzeigen ableiten. | Eine sicher vorbereitete Arbeitsstelle. |
| Bauteile kontrollieren | Leitungen, Druckminderer, Ventile und Verbindungen im Auftrag prüfen. Unzugängliche Teile als Prüfgrenze kennzeichnen. Bauteilkennzeichnung und tatsächliche Medienverträglichkeit miteinander abgleichen. | Zuordenbare Befunde statt pauschaler Wartungsbestätigung. |
| Wartung ausführen | Vorgesehene Arbeiten mit geeigneten Werkzeugen und medienverträglichen Teilen durchführen. Änderungen rückverfolgbar dokumentieren. Verwendete Ersatzteile zur bearbeiteten Anlage eindeutig zuordnen. | Erhaltene Funktion mit nachgewiesenem Arbeitsumfang. |
| Störung eingrenzen | Druckverlauf, Einspeisung und Verbraucher systematisch bewerten. Frühere Eingriffe und wiederkehrende Symptome einbeziehen. Unerwartete Gasqualität und mögliche Rückströmungen fachlich klären lassen. | Eine nachvollziehbare Ursache oder benannte Diagnosegrenze. |
| Instandsetzung durchführen | Freigegebene Teile und Einstellungen fachgerecht bearbeiten. Notwendige Konzeptänderungen gesondert entscheiden lassen. Fehlende Zusatzqualifikation durch geeignete Fachunterstützung ergänzen. | Wiederhergestellte Funktion innerhalb festgelegter Grenzen. |
| Rückgabe nachweisen | Kontrollen ausführen und zusätzliche Prüfungen veranlassen. Technische Fertigmeldung und organisatorischen Wiederanlauf trennen. Erforderliche Reinheits- und Identitätsnachweise gesondert nachhalten. | Ein bewertbarer Abschlusszustand mit offenen Punkten. |
| Betrieb informieren | Eingriffe, Messwerte und Folgearbeiten vollständig übergeben. Vorläufige Lösungen mit Verantwortung und Termin versehen. Unvollständige Diagnose und vorläufige Stabilisierung ausdrücklich kennzeichnen. | Eine belastbare Servicehistorie. |